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Gründerstammtisch gestartet

Das Innovationslabor Münsterland hat ein neues Format ins Leben gerufen: Einmal im Monat sprechen Gründungsinteressierte und Gründer in lockerer Atmosphäre über alle Themen, die sie beschäftigen.

Münster/Steinfurt (10. Oktober 2018). „Ich sehe viele strahlende, gespannte und aufgeschlossene Gesichter.“ Daniel Schaschek von der FH Münster war begeistert, dass zum Start des offenen Gründertreffs – besser gesagt, zum Gründerstammtisch in Steinfurt und Münster – gleich 32 Personen gekommen waren. Mit ganz verschiedenen Intentionen und Ideen. Fest stand auf jeden Fall: Bei Limo, Würstchen und Grillkäse über Gründung und alles, was damit zusammenhängt, zu sprechen – das kommt an.

Eine kurze Vorstellungsrunde lieferte Schlaglichter, warum die Teilnehmer nach Steinfurt auf den Campus gefahren waren: weil ich gerne kreativ arbeite, weil ich irgendwann mal selbstständig sein möchte, weil ich eine Idee habe und Feedback brauche. Andere wiederum waren schon mitten in der Gründungsphase und suchten Verstärkung fürs Team, zum Beispiel Mitgründer, IT-Spezialisten oder Programmierer. Auch wirtschaftliche und rechtliche Fragen kamen auf den Tisch, manche suchten einfach nur Inspiration oder wollten unternehmerisches Denken kennenlernen.

„Wir wollten den Gründerstammtisch extra in einem möglichst lockeren Format ins Leben rufen, damit wirklich jeder vorbeikommen kann, den das Thema interessiert“, erklärt Sally Friedrich, die die Veranstaltung unter dem Deckmantel des Innovationslabors Münsterland zusammen mit Schaschek organisierte. Deshalb gab es zum Start auch nur einen Impulsvortrag von Klaus Dickmänken von der Tischlerei Dickmänken aus Rheine. Er zeigte den Besuchern, welche herausragenden Chancen die Digitalisierung neuen und bestehenden Unternehmen bietet. Er selbst hatte in seiner Tischlerei 2008 ein Tool entwickelt, mit dem sich Kunden einfach, online und selbstständig ihren Schrank nach Maß entwerfen und bestellen können – per fotorealistischem 3-D-Konfigurator. Eine gute Idee, die Umsatzzahlen steigen seitdem permanent. „Gerade arbeiten wir an einer Augmented-Reality-Lösung“, sagte Dickmänken und machte damit deutlich, dass in seinem Unternehmen Digitalisierung weiterhin Thema ist. „Mithalten ist zu wenig. Man muss mitmachen!“

So kamen über den Nachmittag und Abend viele interessante Gespräche zustande. Studierende, bereits Selbstständige und Interessierte waren gekommen. Eine „Ich suche …“- und „Ich biete …“-Wand brachte außerdem Struktur in die Gespräche und konkrete Kontaktdaten.

Der Gründerstammtisch trifft sich jeden vierten Donnerstag im Monat, abwechselnd in Steinfurt und in Münster. Der nächste Termin ist am 22. November in der Gründergarage, Mendelstraße 11, Münster. Veranstalter ist wieder das Innovationslabor Münsterland, eine vom Land geförderte Initiative, die Gründungsinteressierte mit vielfältigen Angeboten unterstützt – Coachings, kostenlosen Räumlichkeiten, Hinweisen auf finanzielle Förderungsmöglichkeiten. Die FH Münster, die WESt mbH, die Westfälische Wilhelms-Universität und die Technologieförderung Münster betreuen das Projekt. Es wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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Fotos: FH Münster/ Pressestelle

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