Neuigkeiten

„Uni meets local industry“ für Studierende und Promovierende

Münster, 12. Oktober 2018. Wer auf dem Gebiet der Life Sciences einen Job sucht, muss nicht in die Ferne schweifen, sondern einen Blick auf den Wissenschaftspark Münster werfen. „Hier sitzen innovative, wachstums­orientierte Firmen, die qualifizierte Hoch­schulabsolventen und Promovierende suchen. Zudem ist die Infrastruktur für Firmengründer hervorragend“, sagt Annika Thomas von der Technologie­förderung Münster GmbH (TFM). Zusammen mit der biotechnologischen Studenteninitiative btS haben das Innovationslabor Münsterland, das Netzwerk Oberfläche NRW e.V. und die Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V. am Donnerstag erfolgreich die Veranstaltungsreihe „Uni meets local industry“ gestartet.

„Die 60 Teilnehmer waren von den ausgezeichneten Perspektiven vor Ort richtig angetan“, bilanziert Daniel Haase vom münsterischen btS-Vorstand den Auftakt und dankt allen weiteren Beteiligten. Für die Veranstaltung haben die Gründergarage und –schmiede Münster, sechs Firmen aus dem Technologiehof und drei Firmen aus dem Nano-Bioanalytik-Zentrum Münster die Türen geöffnet. Die btS sieht sich als Schnittstelle zwischen Studierenden, Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen der Industrie mit dem Ziel, eine stärkere Verknüpfung im Bereich der Life Sciences aufzubauen. Genau darauf ausgelegt war auch das Programm mit Exkursionen im 20-Minuten-Takt, wobei die Young Professionals vielseitige Geschäftsfelder und Tätigkeitsbereiche kennen lernten. Umgekehrt stellten sich die Firmenvertreter einem breiten Publikum als gute Arbeitgeber vor, berichteten über ihre Entwicklung und blickten auf die eigene Gründerstory als Studierender und Promovierender zurück.

Einen Einblick gewährten die BexBiotec GmbH & Co. KG, EVORION Biotechnologies GmbH, Kurago Biotek Deutschland GmbH, Carpegen GmbH, Monasterium Laboratory Skin & Hair Research Solutions GmbH, Mikrobiologisches Labor Dr. Michael Lohmeyer GmbH, OxProtect GmbH, Tascon GmbH und das Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V.. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion und dem Get Together bestand zudem die Möglichkeit, Fragen aus dem Rundgang aufzugreifen und Gespräche mit Vertretern der Cilian AG, dem Mentor Christoph Höynck und der Gründungsberaterin Gabriele Felder zu führen.

Bei der Veranstaltung mochte der eine oder andere Teilnehmer durchaus auch auf den Gedanken gekommen sein, in naher oder ferner Zukunft seine eigene Firma zu eröffnen. TFM-Geschäftsleiter Matthias Günnewig verwies in diesem Kontext auf die hervorragenden Bedingungen, die Start-ups im Umfeld zur Verfügung stehen. Studierende, die ihr eigenes Ding machen wollten, könnten zum Beispiel die Infrastruktur der Gründerschmiede und Gründergarage im Technologiehof mit einer individuellen Existenzgründungsberatung in Anspruch nehmen. Young Professionals und jungen Firmen würden auch Miet- und Gewerbeflächen, Dienstleistungen und Beratungsangebote sowie Kontaktvermittlungen im Rahmen einer intensiven Netzwerkarbeit geboten. „Wir wollen Sie dazu motivieren, auf dem Gebiet der Life Sciences mögliche zündende Geschäftsideen zu realisieren. Das heißt: Sie setzen ihre wissenschaftliche Arbeit in Wert.“

Nach dem Auftakt von „Uni meets local industry“, der mit dem Titel „Von der Idee zum Unternehmen“ überschrieben war, werden die Studierenden und Promovierenden im Februar 2019 zu einem Zukunftsworkshop eingeladen. Dabei befassen sie sich unter anderem mit den Anforderungen an zukünftige Arbeitnehmer und mit Themen wie Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf. Darüber werden unter anderem Firmenvertreter aus dem Technologiehof mit den Young Professionals sprechen.

Ansprechpartnerin: Annika Thomas, Tel.: 0251 980 1109 , E-Mail: thomas@technologiefoerderung-muenster.de

 

 

 

 

Bildrechte: Martin Rühle / Technologieförderung Münster GmbH

 

Mehr als 60
Innovations­unternehmen