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Gründerschmiede Münster eröffnet

Wenn die Geschäftsidee fehlt – ab in die Gründerschmiede!

Münster, 29. November 2016. Viele Menschen träumen von der beruflichen Selbstständigkeit: Ein Unternehmen zu gründen und sein eigener Chef zu sein – das klingt verlockend und weckt den Tatendrang, selbst wenn die Geschäftsidee noch nicht gefunden ist. Die jetzt im Technologiehof eröffnete Gründerschmiede formuliert ein Angebot für Höherqualifizierte, die von ihrer künftigen Unternehmung bislang nur eine vage Vorstellung haben.

Mit innovativen Maßnahmen werden zum Beispiel Studierende und Absolventen, Techniker und Meister oder Zielgruppen mit ähnlichen Basisqualifikationen für das Thema Gründung sensibilisiert und erschlossen. „Das Angebot setzt quasi bei Null an. Es fördert die Ideenfindung und –formulierung, Strategieentwicklung und Businessplanentwicklung, um in einem zweiten Schritt den Gründungsprozess in Angriff nehmen zu können“, erklärt Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Technologieförderung Münster GmbH.

Als Betreiber der Gründerschmiede Münster ist die TFM einer von sechs Partnern in dem von Münsterland e.V. gesteuerten Projekt Gründergeist@Münsterland. Weitere Beratungsangebote werden derzeit von den Wirtschaftsförderungen der Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf eingerichtet. Angeschlossen sind auch die Transferagentur der Fachhochschule Münster, die Arbeitsstelle Forschungstransfer der Universität Münster sowie die IHK Nord Westfalen und die Handwerkskammer Münster.

Das Konzept der auf die Region verteilten Gründerschmieden sieht vor, dass hier Gründungsinteressierte maximal ein halbes Jahr lang eng mit Gleichgesinnten und Fachleuten zusammenarbeiten, erklärt Projektleiterin Monika Leiking von Münsterland e.V. Ziel sei die Suche und Entwicklung einer konkreten Geschäftsidee, die auf ihre Marktfähigkeit hin auf Herz und Nieren geprüft und aus verschiedenen Sichtweisen diskutiert wird.

In der Gründerschmiede in Münster erfolgt die Ideenfindung auf kreative Art und Weise in der Gruppe oder im Einzelgespräch, betont die leitende TFM-Gründungsberaterin Gabriele Felder. Die Gruppenstruktur ermögliche den Austausch, um wechselseitig voneinander profitieren zu können, sagt die Gründungsexpertin und freut sich schon zum Start über eine gute Nachfrage der insgesamt zwölf Plätze. „Gründungsinteressierte lernen zudem Praxisbeispiele kennen, können von erfahrenen Unternehmen in der Patenschaft begleitet werden und Hilfe bei der Suche nach Gründungspartnern erhalten.“

Für den Fall, dass sich in der Gründerschmiede ein Team mit Potenzial formiert hat, steht jenen Teilnehmern im Technologiehof Münster ein weiterführendes Angebot zur Verfügung. Die im September 2014 eröffnete Gründergarage will dafür sorgen, dass Gründungsvorhaben bzw. Start-ups weiter an Substanz zulegen. Hier steht der entsprechende Platz zum Arbeiten, zum Erfahrungsaustausch, zur Kontaktbildung und zur Informationsgewinnung zur Verfügung – immer mit fachkundiger Begleitung.

Gründerschmiede

Die Gründerschmiede ist Teil des Projekts Gründergeist@Münsterland, das drei Jahre lang mit zirka 800.000 Euro gefördert wird. Finanziert wird das Projekt aus dem Regio.NRW-Aufruf mit Mitteln des Landes NRW und des europäischen Fonds für Regionalentwicklung. Es endet mit einem Businessplan-Wettbewerb für alle Gründer im Münsterland.

 

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Katharina Schmitz (sitzend) will als Selbstständige ihr eigenes Ding machen. Bei der Eröffnung der Gründerschmiede im Technologiehof skizzierte sie erste Ideen gegenüber (v.l.) Dr. Thomas Robbers, Anna Wiethölter, Udo Wellerdiek, Gabriele Felder, Monika Leiking und Irene Döhring. Schmitz, Wiethölter und Döring haben in der Einrichtung einen Platz bekommen und werden von Gründungsberatern unterstützt. Foto: WFM Münster/Martin Rühle

 

Kontakt: Gabriele Felder, Tel.: 0251-980 1110, E-Mail: felder@technologiefoerderung-muenster.de

Homepage:Gründergeist Münsterland

 

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